LETZTES SPIEL AKTUELLES SPIEL NÄCHSTES SPIEL

Nachhol-Spieltag
SV Alberweiler - TSV Crailsheim
0:0

26. Spieltag
SV Weinberg - TSV Crailsheim
0:0

WFV-Pokal Viertelfinale
TSV Crailsheim - SV Alberweiler
0:3 (0:2)




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WFV-Verbandspokal Viertelfinale TSV Crailsheim – SV Alberweiler 0:3
TSV-Frauen unterlagen Alberweiler im Viertelfinale des WFV-Pokals
Standardsituationen nutzten Gäste effizienter – Crailsheim mit wenigen Torchancen

Trennte man sich vor zehn Tagen im Punktspiel in Alberweiler noch unentschieden und hatte dort das Crailsheimer Team ein Chancenplus, so steigerte sich in diesem Pokalfight Alberweiler und nutzte ihre wenigen Möglichkeiten zu 100 %. Ohne ihre Spielführerin Juliane Klenk, Saskia Gieck und Nina Reuther, die allesamt schon im (Bildungs-) Urlaub waren, konnte Crailsheim nicht an die Leistung in Alberweiler anknüpfen. Die siegreichen Gäste müssen somit am Pfingstmontag im Halbfinale gegen Verbandsligist SV Jungingen antreten. Eine sicher lösbare Aufgabe.
Das Trainertrio Nußelt, Klärle und Schmitt motivierten im Vorfeld ihr Team entsprechend. War doch das Erreichen des WFV-Finales mit einem Sieg gegen Alberweiler durchaus im Bereich des Möglichen. So ging die Mannschaft das Spiel auch an. Sie machte die Räume eng und hielten in den Zweikämpfen energisch dagegen. So blieben Torszenen auf beiden Seiten Mangelware. Die erste richtig brenzlige Situation vor dem Crailsheimer Tor brachte in der 23. Minute gleich die Führung für die Gäste. Einen raffiniert angeschnittener Freistoß der „Grünen“ aus ca. 25 Metern konnte die glänzend disponierte Torspielerin Jil Schneider mit den Fingerspitzen noch an die Querlatte lenken. Den Abpraller verwandelte die Spielmacherin der Alberweilerinnen, Tamara Würstle, aus wenigen Metern humorlos zum 0:1. Nun begann die stärkste Phase der Crailsheimerinnen. Sie wollten unbedingt den Ausgleich erreichen und gestalteten ihr Spiel druckvoller. Immer wieder angetrieben von der überragenden Spielmacherin Luisa Scheidel, erarbeiteten sie sich ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Doch außer einem Kopfball von eben Luisa Scheidel, der knapp am Gästetor vorbei strich, gab es keine nennenswerten Szenen vor dem Tor der Gäste. Auch die an diesem Tag unermüdlich anrennende Melike Baki konnte mit ihren Soli an diesem Tag wenig ausrichten. Sie hatte allerdings noch mit ihrer Rippenprellung aus dem Weinbergspiel zu kämpfen und ihrem selbstlosen Einsatz gebührt daher höchster Respekt.
Effizienter waren die ganz in Grün angetretenen Alberweilerinnen: Ein Eckstoß wurde in der 37. Minute geschickt von der kurzen Torecke auf die lange Ecke verlängert. Dort stand Caroline Schad sträflich frei und konnte aus fünf Metern unbedrängt zum 0:2 einschieben. Ein kurzes Aufbäumen der Crailsheimer Elf war die Folge. Doch vor dem Halbzeitpfiff der guten Schiedsrichterin Diana Ehmig passierte auf dem gut gepflegten Rasen des Schönebürgstadions nicht mehr viel.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Alberweiler konnte bei diesem Spielstand beruhigt aus einer sicheren Abwehr heraus kombinieren. Crailsheim hielt weiterhin gut dagegen, ohne jedoch noch nennenswerte Szenen im Strafraum der Gäste zu haben. Die auch in diesem Spiel sehr schlag- und stellungssichere Nina Hasenfuß verfehlte in der 63. Spielminute einen Ball und musste energisch nachsetzen. Im Strafraum, beim Versuch den Ball zu erwischen, traf sie jedoch nur ihre Gegenspielerin und erhielt dafür die gelbe Karte und einen Strafstoß gegen ihr Team. Diesen konnte Tamara Würstle, die an diesem Tag beste Spielerin der Gäste, souverän zum 0:3 verwandeln. Damit war der Widerstand der Gastgeber endgültig gebrochen. Dennoch brachten sie die restliche Spielzeit ohne weiteres Gegentor, aber auch ohne große eigene Torchance, über die Runde.
Ein verdienter Sieg der Gäste war es allemal. Sie nutzten die wenigen Gelegenheiten effizient, während sich Crailsheim in diesem Spiel so gut wie keine Möglichkeiten erspielen konnte. Es wird Zeit, dass die Vollblutstürmerinnen Simone Klenk und Lisa Wich wieder fit werden und in der neuen Saison für mehr Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen können.
So spielten sie: Schneider, Hasenfuß, Klärle, Herrmann, Scheidel, Bohn, Pollak (46. Kirbach), Horwath, Baki, Specht, Uhl.
Torfolge: 0:1 Tamara Würstle (23.), 0:2 Caroline Schad (37.), 0:3 FE Tamara Würstle (63.)

Fotos: Uwe Stöffler (oben: Glanztat von Jil Schneider, unten: trotz einer starken Leistung von Luisa Scheidel kam das Aus im Pokal)

 

Liebe Mitglieder der Abteilung Frauen- und Mädchenfußball,
liebe Freunde,

gerne lade ich euch zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 25. Mai 2018 ab 17:30 Uhr m Clubhaus des TSV Crailsheim ein.
Folgende Tagesordnung wird vorgeschlagen:
1. Begrüßung und Erklärung, warum außerordentliche Mitgliederversammlung
2. Spielgemeinschaft der 2. Mannschaft - Abstimmung
3. Finanzielle Situation der Abteilung
4. Werbung Mitglieder Förderverein
5. Trainingsgestaltung/Trainer/Physio 2018/19
6. Spielerverpflichtungen
7. Wahl einer/eines stellv. Abteilungsleiters/-leiterin
8. Gründung eines Marketingteams
9. Sonstiges
Anfragen können schriftlich bis zum 23. Mai oder mündlich vor Beginn der Tagesordnung gestellt werden.
Mit sportlichen Grüßen, Günther Herz, Abteilungsleiter TSV Crailsheim Frauen- und Mädchenfußball

 

NEUER SPIELTERMIN:
DAS VIERTELFINALE IM WFV-POKAL ZWISCHEN DEM TSV CRAILSHEIM UND DEM SV ALBERWEILER FINDET AM KOMMENDEN SAMSTAG, 19.5.18 UM 18:00 UHR IM SCHÖNEBÜRGSTADION STATT!!!

 

WFV-Verbandspokal Viertelfinale TSV Crailsheim – SV Alberweiler
Alberweiler will in Crailsheim WFV-Pokal Halbfinale erreichen
Crailsheim hat im Schönebürgstadion nicht alle Spielerinnen an Bord

Eigentlich hätte das Viertelfinale des WFV-Verbandspokal schon am Mittwoch, 25. April in Crailsheim im Schönebürgstadion stattfinden sollen. Auf Wunsch des Gegners Alberweiler, die zu diesem Zeitpunkt witterungsbedingt viele Nachholspiele hatten, verlegte man das Spiel auf Mittwoch, den 16. Mai. Da die Mannschaft jedoch dann innerhalb von 18 Tagen sechs Spiele hätten bestreiten müssen (Crailsheim „nur“ fünf), verlegte man dies auf die wiederholte Bitte von Alberweiler hin nun auf den Samstag, 19. Mai um 18 Uhr. Crailsheim war hier sehr großzügig gegenüber dem samstäglichen Gegner, denn es fehlen dem TSV Crailsheim einige Stammspielerinnen, die nun nach dem erkämpften Klassenerhalt schon im verdienten Urlaub oder auf Fortbildung sind.
Beide Mannschaften standen sich erst an Christi Himmelfahrt in Alberweiler gegenüber. Dort holten die „Horaffen“ beim 0:0 einen wichtigen Punkt zum Klassenerhalt. Dabei war man zumindest in der zweiten Halbzeit die frischere und somit bessere Mannschaft und hätte anhand der klareren Torchancen das Spiel auch gewinnen können.
Ob das am Samstag im Schönebürgstadion auch so sein wird, ist zu bezweifeln. Fehlt doch neben der im Weinberg-Spiel verletzten Melike Baki auch noch fortbildungsbedingt Spielführerin Juliane Klenk. Nina Reuther konnte als achte von neun aus dem B-Juniorinnen-Team altersbedingt ausscheidende Spielerin für das kommende Spieljahr zwar für die erste Mannschaft gewonnen werden, ihr Einsatz ist jedoch aufgrund eines länger geplanten Urlaubs in diesem Pokal-Match auch noch nicht möglich.
Auch Torspielerin Saskia Gieck wird dem TSV verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen und die B-Juniorinnen-Bundesliga-Torspielerin Nadine Steiner weilt schon im längst geplanten Familienurlaub. So wird auf der Torhüterposition die zuverlässige Jil Schneider spielen, die diesen Einsatz aufgrund guter Trainingsleistungen mehr als verdient hat. Die in der zweiten Mannschaft überragend haltende Celina Wolf wird dann als Ersatztorhüterin auf der Bank sitzen.
Ein Torhüterproblem haben die Frauen des TSV Crailsheim demzufolge nicht, aber sehr wohl ein Stürmerproblem. Neben den immer noch verletzten Offensivkräften Simone Klenk und Lisa Wich, ist auch Djellza Istrefaj nicht in der Form, die man sich von dem großen Stürmertalent wünschen könnte. So wird sie ihre Chance in diesem Pokalspiel bekommen und kann dann beweisen, dass mehr in ihr steckt als sie bisher in dieser Saison auf dem Spielfeld gezeigt hat.
So werden auch viele der in die erste Mannschaft überwechselnden B-Juniorinnen erneut zu viel Einsatzzeit in diesem Pokalspiel bekommen und einige Spielerinnen der zweiten Mannschaft können auf der Bank durchaus noch auf Spielminuten hoffen. Dennoch wird sich Crailsheim nicht vor dem Tabellendritten der Regionalliga verstecken und einen guten Pokalfight liefern.
Das Aufgebot: Schneider, Hasenfuß, Klärle, Herrmann, Scheidel, Istrefaj, Bohn, Pollak, Horwath, Baki (?), Uhl, Specht, Schmölz, Kirbach, Bensch, Lorenz, J.Wolf, C. Wolf;
Spielort: Schönebürgstadion, Samstag, 18 Uhr.

 

Regionalliga Frauen: SV Weinberg – TSV Crailsheim 0:0
Mit tollem Mannschaftsgeist Klassenerhalt erkämpft
Crailsheim auch beim Tabellenzweiten die Mannschaft mit den besseren Torchancen

Die Ausgangslage vor Spielbeginn war klar. Wenn Crailsheim einen Punkt in Weinberg holt, dann ist den „Horaffen“ der angestrebte Klassenerhalt sicher. Hochmotiviert vom Trainertrio Nusselt, Klärle und Schmitt ging das Team das Spiel an. Sie machten die Räume des spielfreudigen Gegners eng, verschoben immer rechtzeitig, so dass Weinberg die ersten 15 Minuten nicht ins Spiel fand. Meist wurde schon im Mittelfeld der Ball erkämpft, so dass die schnellen Sturmspitzen der Fränkinnen oft in der Luft hingen und ganz wenige Aktionen hatten. Crailsheim war einen Hauch gefährlicher, aber meist wurde vor dem Strafraum lieber nochmals der Ball nach hinten oder nach außen gepasst, als dass mal jemand den Mut zu einem Schuss oder einem „tödlichen Pass“ hatte.
Eine unglückliche Aktion hatte die wieselflinke Außenstürmerin Melike Baki. Bei einem Zweikampf bekam sie einen Schlag in die Rippen und blieb minutenlang am Boden liegen. Trotz großer Schmerzen kam sie nach kurzer Behandlungspause wieder auf´s Feld und spielte mit erheblichen Atemproblemen weiter und war mit ihren schnellen Vorstößen nach wie vor eine ständige Bedrohung der Weinberger Abwehr. Erst in der 35. Spielminute musste Crailsheims Torsteherin erstmals ernsthaft eingreifen. Kurz darauf wurde es aber plötzlich zweimal hintereinander sehr brenzlich vor Crailsheims Tor. Für die bereits geschlagene Torsteherin Gieck musste zuerst Abwehrstrategin Nina Hasenfuß und den Nachschuss die stets wache Anna Horwath per Kopf auf der Linie klären. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Crailsheim mit einem Angriff über die linke Seite. Ein präziser Pass von der agilen Celia Kirbach auf Melike Baki, die den Ball zentral weiterleitete, jedoch in der Mitte keinen Abnehmer fand. Der anschließende Eckstoß von Melike Baki wurde von Luisa Scheidel per Kopf nur knapp neben das Tor der Fränkinnen gesetzt.
Nach der Pause spielte Crailsheim weiter konzentrierten Fußball, gewann viele Zweikämpfe und spielte auch ihre Angriffe über die Außen durch die quirlige Julia Specht oder auf der anderen Seite über Melike Baki schön bis zur Grundlinie durch. Doch das gute Stellungsspiel der Weinberger Verteidigungsformation machte ein Durchkommen in den Strafraum eher selten möglich. Mit Schüssen aus der Distanz versuchte es die unermüdlich rackernde Mittelfeldstrategin Luisa Scheidel immer wieder. Leider verfehlte sie das Ziel meist knapp. Anders in der 80. Spielminute. Sie legte sich den Ball zum Freistoß aus 28 m zurecht und zirkelte ihn über die gegnerische Mauer in die lange Ecke. Leider klatschte ihr strammer Schuss von der Latte zurück ins Feld und vor die Füße der verteidigenden Mannschaft. Mit dem einsetzenden Regen verflachte das Spiel deutlich. Crailsheim versuchte das Spielgerät möglichst weit vom eigenen Gehäuse fernzuhalten, Weinbergs Kombinationsfluss war gehemmt. So sehnten sich beide Mannschaften den Schlusspfiff herbei. Als die gut leitende Unparteiische das Spiel beendete, konnten sich die Crailsheimerinnen über den Klassenerhalt lautstark freuen. Weinberg war mit dem Kopf schon bei den Aufstiegsspielen in die zweite Bundesliga. Hier werden sie sich leistungsmäßig erheblich steigern müssen, denn der Außenstehende konnte heute zwischen einem unermüdlich kämpfenden Fastabsteiger und einem Bundesligaaspirant keinen Unterschied erkennen. Crailsheim wünscht Weinberg für die Aufstiegsspiele jedenfalls viel Erfolg.
So spielte Crailsheim: Gieck, Hasenfuß, J. Klenk, Klärle, Scheidel, Bohn, Horwath, Baki (90. Reuther), Uhl, Specht, Kirbach (74. Pollak).

 

Regionalliga Süd SV Alberweiler – TSV Crailsheim
Crailsheim punktet auch beim Tabellendritten Alberweiler

Ob dieser Punkt zum Klassenerhalt ausreicht, wird sich erst am Sonntag zeigen. Crailsheim hatte die besseren Chancen, Alberweiler die bessere Spielanlage. So könnte man in Kurzfassung das Resümee des 0:0 für das Auswärtsspiel des TSV am Vatertag ziehen. Dieser Punkt kann wertvoll sein. Dies zeigt sich jedoch erst nach Beendigung aller Spiele am letzten Spieltag.
Crailsheim begann die Partie druckvoll und man merkte den Gästen an, dass sie heute gewinnen wollten. Sie hatten mehr Ballbesitz im Mittelfeld, aber der „Zug nach vorne“ fehlte der Gästeelf etwas. Luisa Scheidel mit einem Schuss aus 23 m eröffnete in der 10. Minute das Chancenplus. Doch dieser war leicht zu hoch angesetzt. Anders in der 21. Spielminute; Luisa Scheidel trat aus fast 30 m zum Freistoß aus zentraler Position an. Ihren platzierten Ball konnte die Torspielerin so gerade noch aus dem Winkel fischen. Den anschließenden Eckstoß köpfte die hochgewachsene Spielführerin Juliane Klenk nur knapp über das Tor der Alberweilerer. Eine weitere Gelegenheit für Crailsheim in der 28. Spielminute wurde gerade noch von der Heimelf gegen die gut zusammenspielenden Melike Baki und Luisa Scheidel abgewehrt. In der Folgezeit kamen die Gastgeberinnen mit schnellem und präziserem Passspiel besser ins Match, ohne jedoch zwingende Chancen zu erspielen. Crailsheim hielt dagegen, mussten aber bei harten Tacklings dreimal eine Verletzungsauszeit nehmen.
Nach dem Seitenwechsel bestimmte Alberweiler das Spiel deutlicher und Crailsheim hatte, anders wie in der ersten Hälfte, deutlich weniger Ballbesitz. Allerdings blieben auch hier die Strafraumszenen eher Mangelware. Nach gut einer Stunde war das Glück bei Alberweiler, nachdem ein Querschläger der „Grünen“ das eigene Tor nur um Haaresbreite verfehlte. Crailsheim wollte sich mit dem einen Punkt nicht zufrieden geben und wechselte in der 78. Minute für die defensive Meike Bohn nun noch die Stürmerin Celine Pollak ein. Die größte Chance des ganzen Spiels hatte wiederum Crailsheim durch einen Freistoßkracher von Luisa Scheidel. Sie „nagelte“ den Ball aus 25 m an´s rechte Lattenkreuz der Heimelf. Hier hatte die Torspielerin das Glück der Tüchtigen und war trotz ihrer Sprunggewalt machtlos gegen diesen Prachtschuss, der vom Gestänge dann eine abwehrende Spielerin fand, die ihn dann ins Seitenaus drosch. Crailsheim stürmte weiter, Alberweiler machte geschickt die Mitte zu. So blieb es letztendlich bei einem Unentschieden, mit dem Crailsheim nach dem Spiel nicht so viel anfangen konnte, da man den vergebenen Möglichkeiten mehr nachtrauerte als man sich über den gewonnen Punkt freuen konnte.
Alberweiler zeigte guten Kombinationsfußball, der über die gesamte Breite des Spielfeldes angelegt war. Sie hatten die bessere Spielanlage, dank des präziseren Passspiels. Crailsheim hatte mehr Biss, konnte aber die eine oder andere gute Situation nicht gut zu Ende spielen. So kam letztendlich ein 0:0 der besseren Sorte zustande. Ob Crailsheim dieser Punkt nützt, wird sich erst am Sonntag nach dem Spiel in Weinberg (Anpfiff 14 Uhr) zeigen. Mit einem weiteren Punkt beim Tabellenzweiten könnte sich die Horaffenelf aus eigener Kraft vor dem Abstieg retten. Bei einer Niederlage ist man auf die Resultate der anderen Mannschaften angewiesen.
So spielten sie: Gieck, Hasenfuß, Schmölz (46. Kirbach), J. Klenk, Klärle (78. Pollak), Scheidel, Bohn (72. Reuther) Horwath, Baki, Specht, Uhl.

 

Vorbericht: SV Alberweiler – TSV Crailsheim und SV Weinberg – TSV Crailsheim
Crailsheim muss zum Saisonende zweimal reisen

Die Punkte hängen sowohl beim Tabellendritten Alberweiler als auch beim Aufstiegsaspiranten Weinberg sehr hoch – Crailsheim benötigt jedoch noch drei Punkte.
Der Württembergische Fußballverband hat das Nachholspiel gegen den SV Alberweiler auf Christi Himmelfahrt gelegt, weil der Terminplan vom erfolgreichen „Dorfklub“ aus der Nähe Biberachs an der Riß aufgrund der vielen Spielausfälle so dicht war, dass es nicht mehr anders ging. So haben die Frauen des TSV Crailsheim noch zwei Spiele, um die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu sorgen. Die Abstiegskonkurrenten aus Löchgau und Regensburg haben am darauffolgenden Sonntag ihr letztes Heimspiel zeitgleich mit Crailsheim, die dann wiederum auswärts in Weinberg antreten müssen.
Falls die TSV-Frauen am Donnerstag einen Sieg in Alberweiler vermelden könnten, wäre der Abstieg aus der Regionalliga Süd vermieden und man wäre nicht auf die anderen Ergebnisse am Sonntag angewiesen. Klar, Alberweiler kann unbeschwert in dieses donnerstägliche Spiel gehen. Sie stehen auf einem sicheren dritten Tabellenplatz. Da sie sich nicht für die einteilige zweite Bundesliga gemeldet haben, wird es ihnen auch nichts nützen, wenn sie noch Rang zwei, der für die Aufstiegsspiele berechtigen würde, erreichten. Diesen nehmen derzeit die aufstiegswilligen Weinberger ein. Den vielen Konjunktiven muss Crailsheim am Donnerstag entgegentreten und Tatsachen schaffen. Das ist leichter gesagt als getan.
Im Vorspiel konnten die Horaffen durch ein Tor von Juliane Klenk früh mit 1:0 in Führung gehen. Diese hielt auch bis zur Nachspielzeit, in der man dann buchstäblich in der letzten Minute noch den 1:1 Ausgleich bekam. Man sprach damals aufgrund der besseren zweiten Halbzeit von Alberweiler von einem gerechten Unentschieden. Crailsheim verlor nach überzeugender erster Halbzeit etwas den Faden. Das scheint sich in den drei Spielen umgekehrt zu haben. In Ingolstadt erzielten die Crailsheimerinnen mit 10 Spielerinnen zehn Minuten vor Schluss den Ausgleich und gegen Würzburg und Regensburg konnten die Hohenloherinnen gar mit einer Energieleistung in den letzten Minuten den Sieg erzwingen. Erfrischend war auch in diesen Spielen das Auftreten der Noch-B-Juniorinnen. Sie schossen die entscheidenden Tore, jeweils eingeleitet von der Mittelfeldlenkerin Luisa Scheidel.
Diese kämpferischen Tugenden werden sie mit Sicherheit auch in Alberweiler an den Tag legen und der Kampf um jeden Ball -und das bis zur letzten Minute- wird nicht nur an diesem Tag, sondern auch am Sonntag gegen Weinberg das Motto sein.
Das Aufgebot: Gieck, Hasenfuß, J. Klenk, Klärle, Herrmann, Scheidel, Bohn, Pollak, Horwath, Baki, Schneider, Uhl, Specht, Schmölz, Reuther, Kirbach, Steiner;

 

 

 

TSV-Frauen - In letzter Minute Sieg erzwungen
Zwei Tore der Youngsters halten Crailsheim im Rennen gegen den Abstieg

Dramatischer kann ein Spiel nicht sein. Kurz vor der Halbzeit die verdiente Führung gegen Regensburg. Mitte der zweiten Halbzeit war man schon mit einem Bein durch den Ausgleich von Regensburg in der Oberliga. Danach wurde auf beiden Seiten gefightet und Crailsheim siegte nach großem Kampf in der letzten Minute schlußendlich doch mit 2:1.
Crailsheim begann druckvoll, Regensburg eher vorsichtig, da ein Punkt in Crailsheim vermutlich den Domstättern den Klassenerhalt gesichert hätte. So spielte sich das Match überwiegend im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften spielten zuerst mal auf Torsicherung. Schüsse aus der zweiten Reihe der Crailsheimerinnen verfehlten meistens das Regensburger Tor. Und wenn einmal ein Schuss auf das Tor der Donaustädterinnen kam, war dieser eine sichere Beute von Torspielerin Katja Huberny. Aus der ersten Halbzeit ragt eigentlich nur eine Spielszene heraus. In der 44. Spielminute wurde vom Crailsheimer Mittelfeld der Ball von Juliane Klenk auf Luisa Scheidel gespielt. Diese passte auf die eingerückte Julia Specht. Ihren vehementen Schuss von der linken Strafraumkante fand nach einem Abwehrversuch der Torhüterin trotzdem den Weg ins Tor zum vielumjubelten 1:0 der Gastgeberinnen.
Nach der Pause sahen die zahlreichen Zuschauer ein völlig anderes Spiel. Beide Mannschaften agierten nun wesentlich offensiver und die Spielanteile als auch die Chancen waren auf beiden Seiten in größerer Zahl vorhanden. Regensburg überbrückte mit sicherem Passspiel das Mittelfeld nun wesentlich schneller und die TSV-Abwehr hatte entscheidend mehr zu tun. In der 55. Spielminute kam ein Regensburger Freistoß von der rechten Seite weit in den Strafraum von Torspielerin Saskia Gieck. Jedenfalls wurde die Crailsheimerin in ihrem eigenen Fünfmeterraum zu Fall gebracht und der Ball landete vom Kopf einer Regensburgerin im Crailsheimer Tor. Die Schiedsrichterin gab jedoch indirekten Freistoß für Crailsheim. Gleich mehrere Spielerinnen hatten die Crailsheimer Torspielerin in einer unübersichtlichen Situation unterlaufen. Zunehmend wurde der Druck der Regensburgerinnen nun größer. In der 70. Minute setzte sich die hochgewachsene Regensburgerin Toni Tewes gleich gegen drei Gegenspielerinnen durch. Ihr strammer Spannschuss landete unhaltbar im rechten Dreieck des Crailsheimer Tores zum 1:1. Der Ausgleich ging den Crailsheimerinnen sichtlich in die Knochen. Zehn Minuten lang ging nach vorne relativ wenig und die Regensburgerinnen kamen zu mehreren Torchancen. Ein schöner Angriff in der 75. Spielminute wurde von den Domstätterinnen bis zur Grundlinie vorgetragen. Ein präziser Rückpass auf die mitgelaufene Marina Keilholz kam an. Aus 7 m konnte Saskia Gieck den harten Schuss mit einer Glanzparade gerade noch zur Ecke lenken. Dies Szene schien Crailsheim wachgerüttelt zu haben. In der 81. Spielminute war es Luisa Scheidel, deren Schuss gerade noch von der gegnerischen Torspielerin pariert wurde. Auch die eingewechselte Celine Pollak kam aus 15 m frei zum Schuss, jedoch ging dieser Versuch über das Tor. Crailsheim wollte unbedingt den Sieg, Regensburg hielt wacker dagegen. In der buchstäblich letzten Minute ein Angriff über links. Luisa Scheidel setzte sich durch und passte auf die Juniorin Celia Kirbach. Überlegt schloss sie mit einem schönen Schuss ins rechte untere Eck zum vielumjubelten 2:1 ab. Kurz danach pfiff die gute Schiedsrichterin Julia Sturm die Partie ab. Crailsheim rückt durch diesen Sieg nun auf einen Nichtabstiegsplatz, benötigt aber aus den restlichen zwei Spielen rein rechnerisch zwei Punkte, um endgültig vor dem Abstieg sicher zu sein.
So spielten sie: Gieck, Hasenfuß, Schmölz (59. Kirbach), Klenk, Klärle (77. Pollak), Scheidel, Bohn (46. Reuther), Horwath, Baki, Specht, Uhl.
Tore: 1:0 Specht 44. Min,. 1:1 Tewes 70. Min., 2:1 Kirbach (90+3)

Foto Uwe Stöffler: Luisa Scheidel war an beiden Treffern beteiligt

 

 

Vorschau Regionalliga Süd TSV Crailsheim – SC Regensburg
Nur bei Sieg gegen Regensburg Klassenerhalt möglich

Eine ganz schwere Aufgabe wartet auf die Elf des TSV Crailsheim am Sonntag (14 Uhr) im Schönebürgstadion. Der TSV muss die Begegnung gegen die Domstädter unbedingt gewinnen, wollen die „Gelb-Schwarzen“ nicht noch mehr in den Abstiegsstrudel geraten. Ganze drei Punkte und zwei Ränge vor den Crailsheimerinnen liegt der SC Regensburg. Bei einem Sieg würden sie jedoch die Oberpfälzerinnen dank des besseren Torverhältnisses überholen.
Bemüht man die indirekten Vergleiche, so stellt man fest, dass der sonntägliche Gegner gegen die Konkurrenten ähnlich knappe Ergebnisse erzielt hat wie die „Horaffen“. Ein Duell auf Augenhöhe wird demzufolge zu erwarten sein, in dem wohl der größere Siegeswille und das notwendige Quentchen Glück die entscheidende Rolle spielen wird. Das erste Mal seit langem waren im Mittwochstraining wieder mehr als 20 Spielerinnen eifrig am Werk. Darunter auch fünf B-Juniorinnen des ältesten Jahrgangs, deren Bundesliga-Runde ja bekanntlich erfolgreich abgeschlossen wurde. Die eine oder andere dieser Spielerinnen darf auch auf einen Einsatz am Sonntag rechnen. Erstmals sah man nach ihrer Knöchelverletzung auch wieder Simone Klenk am Ball. Doch für einen Einsatz wird es mit Sicherheit noch nicht reichen. So müssen es halt die offensiven Mittelfeldspielerinnen, allen voran Luisa Scheidel, gegen die nicht ganz sattelfeste Abwehr (bereits 56 Gegentreffer) der Regensburgerinnen richten.
Crailsheim hat nach diesem Spiel in dieser Runde noch zwei Auswärtsbegegnungen gegen den Tabellendritten Alberweiler (10. Mai) und am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten SV Weinberg auszutragen. Beide Mannschaften scheinen derzeit übermächtig zu sein. Insbesondere deshalb ist es für den TSV Crailsheim wichtig, dieses Wochenende dreifach zu punkten.

 

 

Glückliche Gesichter der B-Juniorinnen nach dem Klassenerhalt (1:1 gegen den 1. FC Nürnberg)

 

Crailsheim lässt seine Fans lange zittern
Gegen Tabellenletzten erst in der Schlussphase Sieg erzwungen

Wieder mal hat der TSV Crailsheim bewiesen, dass er dann, wenn er das Spiel machen muss, sich unheimlich schwer tut. Würzburg agierte so, wie das ein Tabellenletzter tun muss. Er wartet in seiner Hälfte ab, wie sich der Gegner vor seinem Strafraum aufbaut und schaut, dass der Ball nicht so nah vor sein eigenes Tor kommt. Optisch sah das Spiel des TSV Crailsheim die ersten 30 Minuten sehr gut aus. Aber Torchancen wurden aus dieser Überlegenheit so gut wie nicht kreiert. Die eigentlich beste Torchance hatten die Würzburgerinnen, die ihre wenigen Aktionen in Richtung Strafraum der Gelb-Schwarzen gut ausspielten und die Crailsheimer Deckung nicht unbedingt gut aussehen ließ. Die größte Möglichkeit hatte Merle Diercks, die allein auf das Gehäuse von Saskia Gieck zustürmte und etwas überhastet abschloss, so dass die Torspielerin den nicht sehr platzierten Ball locker halten konnte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ein Freistoß zentral aus 25 Metern, getreten von der Würzburger Spielführerin Theresa Damm. An Freund und Feind vorbei fand der Ball doch tatsächlich den Weg ins Tor und die gesamte Crailsheimer Abwehr sah nicht besonders gut dabei aus.
Nach der Pause merkte man der Crailsheimer Elf an, dass sie sich keinesfalls mit dem Rückstand zufrieden geben wollte. Es waren keine drei Zeigerumdrehungen gespielt, als ein Freistoß von der linken Seite das Köpfchen von Luisa Scheidel erreichte. So wie am letzten Sonntag köpfte sie den Ball liebevoll und unhaltbar in´s rechte obere Toreck zum 1:1. Was sich dann die nächsten halbe Stunde auf dem Rasen des Schönebürgstadion tat, ist kaum einer Schilderung wert. Erst gegen Ende des Spiels wurde der Druck der Crailsheimerinnen größer und man merkte den Würzburgerinnen deutlich an, dass sie dem Anrennen der Horaffen kaum mehr gewachsen waren. Die junge Außenverteidigerin Julia Specht war es, die sich in der 88. Spielminute auf der linken Außenbahn entscheidend durchsetzte und von der Strafraumkante den Ball unhaltbar ins lange Eck zum 2:1 zirkelte. Dadurch hielt die 16-Jährige den TSV im Rennen um den Nichtabstieg. Es ist nächsten Sonntag jedoch unabdingbar, gegen den SC Regensburg zu gewinnen, um nicht aus der Regionalliga abzusteigen.

 

B-Juniorinnen Bundesliga
TSV Crailsheim ein weiteres Jahr in der B-Juniorinnen- Bundesliga
Mehr als verdientes Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg sichert Tabellenplatz 8

Durch eine weitere taktisch und kämpferisch hervorragende Leistung im letzten Rundenspiel gegen die „Clubberer“ aus Nürnberg bleiben die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim ein weiteres Jahr in der höchsten Klasse, der DFB-Juniorinnen-Bundesliga.
Die Gelb-Schwarzen begannen das Spiel sehr konzentriert und ließen den Tabellennachbarn von der Noris nur wenig zur Entfaltung kommen. So war es bereits in der 8.Spielminute Chantal Halici, die ihre Gegnerin im Halbfeld hoch anlief und ihr den Ball abluchste. Ihre Flanke von der Grundlinie konnten die Nürnbergerinnen gerade noch vor den heranstürmenden Crailsheimerinnen wegschlagen. Eine zweite Chance bekam kurz darauf Maren Schmitt, deren Sturmlauf die Verteidigerinnen der Heimmannschaft allesamt nicht bremsen konnten und sie nur knapp vor der gut herauslaufenden Torspielerin scheiterte. Mitten in diese Drangphase des TSV kam ein gut ausgespielter Konter der Nürnbergerinnen. Eine Weite Flanke über rechts wurde von der hochgewachsenen Mittelstürmerin per Kopf auf die im Strafraumzentrum freistehende Jule Riegler weitergeleitet. Diese hatte keine Mühe aus 10 Metern den Ball im Tor der guten Nadine Steiner unterzubringen. Der TSV behielt die Ruhe und erkämpfte sich in der Folgezeit wieder viele Bälle - so auch ein paar Minuten später die eminent schnelle Maren Schmitt. Über die halblinke Position lief sie allen Gegnerinnen auf und davon und scheiterte mit ihrem platzierten Schuss lediglich an der hervorragend parierenden Torspielerin der Nürnbergerinnen.
Nach der der Halbzeitpause hatten die Gastgeberinnen überhaupt kein Rezept mehr gegen die früh attackierenden „Horaffen“, die damit noch besser in´s Spiel kamen. Die Unzufriedenheit des Nürnberger Trainers drückte sich auch durch die Auswechslung seiner gefährlichsten Stürmerin aus. Aber auch das brachte für Nürnberg keine Änderung im Spielverlauf. Die besseren Chancen hatten weiterhin die Gäste aus Hohenlohe. Mitte der zweiten Halbzeit bekamen sie einen Freistoß zentral fünf Meter vor dem Strafraum von der gut leitenden Schiedsrichterin zugesprochen. Maren Schmitt überwand die Nürnberger Mauer mit einem scharf getretenen Ball. Die Torhüterin konnte nur abklatschen und Kim Feyl war wieder mal schneller als alle Gegnerinnen und schob den Ball an der am Boden liegenden Torhüterin vorbei zum zwischenzeitlich mehr als gerechten 1:1 ins Tor. In der Folgezeit hatten die vielen mitgereisten Fans so gut wie keine bange Minute mehr zu überstehen. So war letztendlich der Punkt gegen den Abstieg unter Dach und Fach. Trainerin Anika Höß und ihr Pendant auf der Nürnberger Seite waren sich auch einig, dass dieses Unentschieden aufgrund der Mehrzahl von Chancen für Crailsheim hochverdient war.
So spielten sie: Steiner, Wedde (46. Schmelzle), Husic, Gronbach (70. Krause), Halici, Kirbach, Feyl (64. Heidinger), Specht, Reuther, Schmitt (70. Wolfmeyer), Schmölz.
Torfolge: 18. Min. 1:0 Jule Riegler, 60. Min. 1:1 Kim Feyl

 

Crailsheimer Frauen müssen gegen Würzburg unbedingt 3 Punkte holen
Abgeschlagene Würzburgerinnen erzielten in den beiden letzten Spielen immerhin 5 Tore

Die nächsten beiden Wochen müssen die Crailsheimer Fußballfrauen unbedingt ihre Heimbilanz aufpolieren, wollen sie in der Regionalliga verbleiben. Dies wird selbst gegen den Tabellenletzten Würzburg nicht einfach sein. Derzeit stehen beide Mannschaften auf einem Abstiegsplatz. Würzburg rangiert mit 14 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Crailsheim mit 24 Punkten auf Rang 11 mit nur einem Punkt Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hinter Löchgau. Bei noch vier ausstehenden Spielen beider Mannschaften scheint es für Würzburg fast aussichtslos, die Klasse zu halten, denn sie müssten hier alle Spiele gewinnen. Für Crailsheim wird es auch nicht einfach werden. Selbst wenn sie die noch ausstehenden zwei Heimspiele gewinnen sollten, sind sie mit den dann erreichten 30 Punkten noch nicht ganz auf der sicheren Seite.
Die Unterfranken trumpften vor allem in der Schlussphase des Spiels gegen Ingolstadt und Regensburg groß auf und erzielten hier jeweils noch die Anschlusstreffer. Überhaupt ist die Offensivabteilung des „Eisenbahner-Clubs“ gut aufgestellt und hat auch mehr Treffer in den bisherigen Rundenspielen erzielt als die TSV-lerinnen. Dafür scheint die Abwehr durchaus verwundbar. Die treffsichere Luisa Scheidel und die eminent schnelle Melike Baki werden hier hoffentlich ihre Nadelstiche setzen können, um letztendlich einen Heimsieg zu sichern. Auch wäre den weiteren Offensivkräften Sophia Klärle und Celine Pollak endlich wieder mal ein Volltreffer zu gönnen. Nach wie vor vermisst man im Offensivspiel die verletzte Simone Klenk als Unruheherd und treffsichere Schützin sehr.
Der Druck lastet schwer auf den TSV-Frauen. Sie haben aber in der letzten Saison gelernt, mit diesem gut umzugehen und gerade in derart kritischen Situationen eine besonders konzentrierte und gute Leistung zu bringen. Das Crailsheimer Coaching-Team hat in den letzten Trainingseinheiten gut mit der Mannschaft gearbeitet und geht zusammen mit der Mannschaft mit gesundem Optimismus ins Spiel.
Da die Runde der B-Juniorinnen in der Bundesliga bereits an diesem Samstag endet, kann die Elf um Spielführerin Juliane Klenk in den nächsten vier Spielen mit dem Einsatz dieser Kräfte rechnen, so dass der überaus schmale Kader durchaus Verstärkung durch talentierte und ehrgeizige Perspektivspielerinnen erfahren wird.
Die Aufstellung: Saskia Gieck, Nina Hasenfuß, Juliane Klenk, Sophia Klärle, Sarah Herrmann, Luisa Scheidel, Djellza Istrefaj, Meike Bohn, Celine Pollak, Anna Horwath, Melike Baki, Jil Schneider, Bianca Uhl, Julia Specht, Maja Schmölz, Nina Reuther, Celia Kirbach, Neele Wedde, Nadine Steiner.

 

 

 

 

Ball- und Einlaufkinder gesucht

Für die Heimspiele der Fußballfrauen in der 2.Bundesliga sucht der TSV Crailsheim Einlauf- und Ballkinder im E- und D-Jugendalter aus der Region. Für ihren Einsatz erhalten die Kinder eine schmackhafte Grillwurst und ein Erfrischungsgetränk. Für die Begleitpersonen steht eine begrenzte Zahl an Freikarten zur Verfügung.
Interessenten melden sich bitte unter info@tsv-crailsheim.de